Alternatives Lernen in der Gemeinschaft

Ich war zu Besuch bei der Nature Community und zu diesem Zeitpunkt fand ein Vortrag statt zu den Themen “Freilernen, Lernen in der Gemeinschaft, natürliches Lernen, natives Lernen”. Aufgrund dessen, wollte ich das Thema auch gleich wieder mal aufnehmen und habe auch ein Gespräch mit Gerhard von der Community geführt, siehe hier.

Für unsere Kinder hat die Schule, das Schulsystem wie es gerade besteht nicht gepasst, also haben wir sie Freilernen lassen. Dazu gab es viele Gründe siehe hier, aber was mich, schon damals total entspannt hat

 
bei der ganzen Sache, war auch die Tatsache, dass nie was verloren geht und die Kinder, auch Erwachsene, jederzeit Alles lernen können wenn es sie begeistert. Ein Kind wird nicht glücklich werden beim Freilernen, wenn die Eltern einen Erwartungsdruck haben oder sich Vorwürfe machen, warum das Kind mit 9 noch nicht auf dem gleichen Stand ist wie ein Schulkind. Aber sollen denn alle gleich sein? Es hat vielleicht ganz andere Kompetenzen zuhause ausgebildet die für das Kind selbst wichtig sind.
Thema beim Vortrag war auch wieder die Shetinin Schule in Russland, mit welcher ich mich auch vor Jahren schon beschäftigt habe. Dort kommen die Kinder erst mit 10 ins Internat, ohne besondere Vorkenntnisse, es sind auch keine hyperintelligenten Kinder 🙂
Es bewehren sich einfach bestimmte Lernmethoden, wie natürliches, natives Lernen,z.b rechte und linke Gehirnhälfte verknüpfen, auch verbindet man gerne Lernfächer wie Mathematik mit Chemie oder Physik. Lernen in der Gemeinschaft, d.h die Gruppe ist nur so gut wie das schwächste Glied und erst wenn der es aus seiner Kompetenz weitergeben kann, dann sitzt der Lernstoff echt. Das hat zur Folge, dass Kinder, Kinder unterrichten!
Es ist durch aus die Regel ist, dass Kinder nach bereits 3-5 Jahren Matura/Abitur machen.
Bei alledem hat mich einfach der Gedanke entspannt, dass jederzeit Alles möglich ist, z.b auch das Alphabet in einer Woche zu lernen und anzuwenden…..
Wenn man überlegt wie das Schulsystem funktioniert, also dass in der Schulzeit von 4-8 Stunden täglich noch nicht mal der Lernstoff übermittelt werden kann bei jedem einzelnen Schüler, sodass auch noch teilweise Nachhilfeunterricht notwendig ist, welcher kosten-, zeit- und nervenaufwendig ist.
Es wird enormer Druck auf die Kinder ausgeübt und da bin ich ganz bei Erwin Wagenhofer “98 % der Kinder kommen hochbegabt zur Welt, nur 2 % verlässt begabt die Schule” und danach unzählige arbeitslose Jugendliche…..usw…..zum Film
Ich glaube auch das einer der Gründe,  warum für viele “Freilernen” nicht in Frage kommt, ist, dass sie arbeiten müssen/wollen und nicht den ganzen Tag mit den Kindern zuhause sitzen wollen. Und auch der Meinung sind, dass Kinder Kinder brauchen dazu Interessantes von Andre Sternund Moritz Neubronner.
Da glaube ich können wir zusammen an Lösungen arbeiten in Gemeinschaften!

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